Wacker Chemie ist ein Spezialchemie-Konzern mit Hauptsitz in München und dem größten Produktionsstandort in Burghausen an der österreichischen Grenze. Das Unternehmen ist Weltmarktführer bei hochreinem Polysilizium, dem Grundstoff für Solarmodule und Halbleiterchips. Umsatz 2024: rund 5,7 Milliarden Euro.
Warum ist Polysilizium so wichtig?
Ohne Polysilizium keine Solarzellen, ohne Solarzellen keine Energiewende. Und ohne hochreines Polysilizium keine modernen Computerchips. Wacker liefert beides: Solar-Grade Polysilizium für die Photovoltaik-Industrie und Electronic-Grade Polysilizium für die Halbleiterfertigung.
Die Reinheit macht den Unterschied. Für Solarmodule reichen 99,9999 % (sechs Neunen). Für Halbleiter braucht man 99,999999999 % (elf Neunen). Wacker kann beides. Es gibt weltweit nur eine Handvoll Unternehmen mit dieser Fähigkeit.
Was macht Burghausen besonders?
Der Standort Burghausen ist einer der größten zusammenhängenden Chemiestandorte Europas. Über 10.000 Menschen arbeiten dort. Die Anlage nutzt Wasserkraft aus dem Inn, was sie bei den Energiekosten wettbewerbsfähig hält.
Für die Region Südostbayern ist Wacker der mit Abstand wichtigste Arbeitgeber. Das Unternehmen prägt die Wirtschaftsstruktur des gesamten Landkreises Altötting.
Wacker Chemie auf einen Blick
| Firmenname | Wacker Chemie AG |
| Sitz | München (Verwaltung), Burghausen (Produktion) |
| Gegründet | 1914 |
| Börse | MDAX |
| Mitarbeiter | ca. 16.000 weltweit |
| Umsatz 2024 | ca. 5,7 Mrd. Euro |
| Website | wacker.com |
Bildquellen
- wacker-chemie-startseite: Screenshot: wacker.com
