Münchens Innenstadt ist dicht mit Fachärzten versorgt – hochspezialisierte privatärztliche Adressen für Urologie und Sexualmedizin sind dagegen deutlich seltener. Direkt am Marienplatz hat sich mit der Urologie im Tal eine Praxis etabliert, die beide Fachgebiete unter einem Dach vereint und ausschließlich privatärztlich arbeitet. Gerade für Berufstätige, die ihre Gesundheitsvorsorge effizient organisieren wollen, ist diese Kombination aus Spezialisierung und Innenstadtlage interessant. Anlass genug, Standort, fachliche Ausrichtung und Versorgungsmodell dieser Adresse näher vorzustellen.

Eine Facharztadresse mitten in München
Die Straße Tal gehört zu den ältesten Verkehrsachsen der Münchner Altstadt und verbindet den Marienplatz mit dem Isartor. Mitten in dieser Geschäftszeile, unter der Adresse Tal 6 in 80331 München, empfängt die Privatpraxis Urologie im Tal ihre Patienten. Wer einen Arzt für private Urologie in München sucht, findet hier eine zentral gelegene Anlaufstelle, die sich vom Marienplatz aus bequem zu Fuß erreichen lässt. Über die S-Bahn-Stammstrecke und die U-Bahn-Station Marienplatz ist die Praxis auch aus dem weiteren Umland gut erreichbar – für Berufstätige, die in der Innenstadt arbeiten, liegt ein Termin damit buchstäblich auf dem Weg.
Geführt wird die Praxis von Dr. med. Thomas Stadler, der sich 2014 an diesem Standort niedergelassen und die Urologie im Tal eröffnet hat. Termine werden nach Vereinbarung vergeben, telefonisch oder über die Online-Terminbuchung auf der Praxiswebsite. Für Patientinnen und Patienten, die Vorsorgeuntersuchungen oder kurzfristige Abklärungen in einen vollen Arbeitstag integrieren müssen, ist die Kombination aus Innenstadtlage und planbarer Terminvergabe ein praktischer Vorteil.

Die Fachgebiete Urologie und Sexualmedizin
Die Urologie befasst sich mit den krankhaften Veränderungen der harnbildenden und harnableitenden Organe – also von Niere, Harnleiter, Harnblase und Harnröhre – und zwar bei Männern wie bei Frauen. Hinzu kommen Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane, etwa von Prostata, Hoden, Nebenhoden, Samenleiter und Penis. Dass der Urologe ein reiner Männerarzt sei, ist entsprechend ein weit verbreitetes Missverständnis: Auch Frauen mit wiederkehrenden Harnwegsinfekten, Blasenbeschwerden oder Inkontinenz sind in der urologischen Sprechstunde richtig aufgehoben.
Die Sexualmedizin ergänzt dieses Spektrum um ein Feld, das in der alltäglichen Versorgung häufig zu kurz kommt. Sie behandelt Störungen der Sexualfunktion und der sexuellen Gesundheit; bei Männern überschneidet sie sich weitgehend mit der Andrologie, die gewissermaßen das Gegenstück zur Gynäkologie bildet. Viele sexualmedizinische Beschwerden haben körperliche Ursachen – hormonelle Veränderungen, Durchblutungsstörungen oder Medikamentennebenwirkungen – und lassen sich medizinisch abklären. Zugleich sorgt Tabuisierung dafür, dass Betroffene oft lange warten, bevor sie Hilfe suchen – obwohl viele dieser Störungen gut diagnostizier- und behandelbar sind.
Für die Versorgung in einer Großstadt wie München ist diese Doppelausrichtung praktisch relevant: Viele Betroffene können ihre Beschwerden zunächst selbst nicht einordnen. Eine Praxis, die beide Gebiete abdeckt, erspart die Suche nach zwei getrennten Ansprechpartnern – und sie verhindert, dass Zusammenhänge zwischen körperlichen und sexuellen Symptomen übersehen werden.
Doppelqualifikation und Behandlungsspektrum
Fachlich getragen wird die Praxis von einer Kombination zweier europäischer Qualifikationen: Dr. Stadler ist Fellow of the European Board of Urology (FEBU) und Fellow of the European Committee of Sexual Medicine (FECSM). Beide Titel weisen eine geprüfte fachliche Expertise auf europäischer Ebene nach. Ergänzt wird das Qualifikationsprofil durch die psychosomatische Grundversorgung, die fachgebundene genetische Beratung sowie die Röntgendiagnostik des Harntraktes einschließlich der Fachkunde im Strahlenschutz. Die genetische Beratung kommt etwa dann zum Tragen, wenn bei urologischen Erkrankungen erbliche Faktoren eine Rolle spielen können.
Das urologische Behandlungsspektrum der Praxis umfasst insbesondere:
- Vorsorge, Diagnostik und Therapie urologischer Krebserkrankungen, etwa von Prostata, Blase, Niere und Hoden
- Abklärung und Behandlung von Inkontinenz bei Frauen und Männern
- Behandlung akuter und wiederkehrender Harnwegsinfekte
- Diagnostik und Therapie des Harnsteinleidens
Im sexualmedizinischen und andrologischen Bereich liegen die Schwerpunkte auf folgenden Themen:
- erektile Dysfunktion
- Induratio penis plastica, eine krankhafte Verhärtung und Verkrümmung des Penis
- Ejaculatio praecox, also vorzeitiger Samenerguss
- Infertilität und unerfüllter Kinderwunsch
- Hypogonadismus, ein Testosteronmangel
- Libidostörungen
Dass solche Diagnosen hier zum normalen Behandlungsalltag gehören, kann die Hemmschwelle senken: Sexualmedizinische Themen fallen vielen Betroffenen beim Arztgespräch schwer, obwohl sich hinter Symptomen wie einer erektilen Dysfunktion mitunter ernsthafte Erkrankungen verbergen, etwa des Herz-Kreislauf-Systems. Eine spezialisierte Sprechstunde schafft dafür den passenden Rahmen.
Privatärztliche Versorgung und Abrechnung
Organisatorisch folgt die Urologie im Tal einem klar umrissenen Modell: Sie ist eine reine Privatpraxis. Sämtliche Leistungen werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet – der bundesweit gültigen Regelung für die Berechnung privatärztlicher Leistungen. Eine Abrechnung mit den gesetzlichen Krankenkassen findet nicht statt.
Für privat Versicherte ist das ein gewohnter Ablauf: Die Rechnung wird bei der Versicherung eingereicht, die Erstattung richtet sich nach dem individuellen Tarif; Beihilfeberechtigte können entsprechende Anteile geltend machen. Gesetzlich Versicherte können die Praxis ebenfalls aufsuchen, dann allerdings als Selbstzahler auf eigene Rechnung. Wer zu dieser Gruppe gehört, sollte die voraussichtlichen Kosten vor dem ersten Termin erfragen – die Praxis weist auf ihrer Website ausdrücklich auf ihr Abrechnungsmodell hin, sodass die Rahmenbedingungen von vornherein bekannt sind.
Das privatärztliche Modell entkoppelt die Behandlung von den Fallzahlen und Zeitvorgaben des Kassensystems. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das in der Regel planbare Termine und eine Versorgung, die sich am individuellen Anliegen orientiert – für beruflich stark eingebundene Menschen, wie sie das Umfeld von Marienplatz und Altstadt prägen, ein gewichtiges Argument. Zugleich liegt ein Teil der Verantwortung bei den Patienten selbst: Sie sollten vorab klären, ob ihre Versicherung privatärztliche Leistungen übernimmt und in welchem Umfang.
Bedeutung für Patienten und Region
Fachliche Reputation entsteht nicht allein im Behandlungszimmer, sondern auch im öffentlichen Fachdiskurs. Dr. Stadler hat im Laufe der Jahre Fachartikel veröffentlicht, unter anderem in der Zeitschrift „Der Hausarzt“, und sich dem Münchner Merkur für ein Interview zur Verfügung gestellt. Wer sich vorab ein Bild machen will, findet diese Veröffentlichungen auf der Praxiswebsite – eine Form von Transparenz, die bei der Wahl einer Facharztadresse hilft.
Für die Region München ergänzt die Praxis das Versorgungsangebot um einen Baustein, der in dieser Form nicht selbstverständlich ist: Urologie und Sexualmedizin aus einer Hand, an einem der verkehrsgünstigsten Punkte der Stadt, mit einem offen kommunizierten privatärztlichen Rahmen. Angesprochen sind Privatversicherte und Selbstzahler ebenso wie gesetzlich Versicherte, die bewusst eine privatärztliche Behandlung wählen – etwa wenn es um sexualmedizinische Themen geht, für die spezialisierte Ansprechpartner rar sind, oder wenn Vorsorge und Abklärung zuverlässig in einen dichten Arbeitsalltag passen sollen.
Wer sich für die Praxis entscheidet, vereinbart Termine telefonisch oder online. Damit zeigt sich die Urologie im Tal als das, wofür sie seit ihrer Eröffnung steht: eine spezialisierte privatärztliche Adresse in der Münchner Mitte – gut erreichbar, klar in den Rahmenbedingungen und fachlich doppelt qualifiziert.
Bildquellen
- Urologe Privatpraxis München | Urologie im Tal: https://www.urologie-im-tal.de/
