Wie lassen sich Innenstädte datenbasiert weiterentwickeln? Dieser Frage ist das vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie geförderte Projekt „Smart City Analytics Waldkirchen“ nachgegangen. Die Untersuchung, die zwischen Januar 2024 und Oktober 2025 durchgeführt wurde, hat Messdaten zu Passantenfrequenzen und Besucherbewegungen im Stadtzentrum von Waldkirchen erhoben und ausgewertet, um objektive Grundlagen für Entscheidungen im Stadtmarketing zu schaffen.
Die Ergebnisse des Projekts werden am 18. Februar 2026 im Gäste- und Bürgerhaus Waldkirchen vorgestellt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird auch über Potenziale und Herausforderungen datengetriebener Strategien zur Stärkung von Innenstädten diskutiert. Der Wirtschaftsminister des Freistaats wird einleitende Worte sprechen; an der anschließenden Podiumsdiskussion nehmen lokale und externe Akteure teil.
Relevanz für Unternehmen und Kommunen
Datenbasierte Analysen wie jene aus Waldkirchen können Planung und Steuerung von urbanen Geschäftsstandorten verbessern. Für Einzelhandel, Dienstleistungen, Gastronomie und kommunale Wirtschaftsförderer liefern objektive Kennzahlen zur Besucherfrequenz und -verteilung, die helfen können, Marketing-, Angebots- oder Standortentscheidungen zu begründen. In Zeiten, in denen viele Innenstädte unter veränderten Konsummustern und Konkurrenz durch Online-Handel leiden, kann ein dateninformierter Blick auf Kundenströme ein wertvolles Instrument sein.
Gleichzeitig unterstreicht das Projekt, wie Kooperationen zwischen öffentlicher Hand und privaten Partnern bei der digitalen Erhebung und Nutzung von Daten neue Impulse setzen können. Die Erfahrung aus Waldkirchen könnte auch für andere bayerische Kommunen als Muster dienen, wenn es darum geht, lokale Wirtschaftsstrukturen zu analysieren und gezielt zu unterstützen.
Quelle: Zusammenfassung nach Angaben aus der Pressemitteilung unter
https://www.stmwi.bayern.de/presse/pressemeldungen/58-2026/
