In München hat ein neues KI-Rechenzentrum mit hoher industrieller Bedeutung seinen Betrieb aufgenommen. Die Anlage wurde von der Deutschen Telekom gemeinsam mit Technologiepartnern gebaut und stellt eine wichtige Investition in die digitale Infrastruktur des Freistaats dar.
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger erklärte anlässlich der Eröffnung, dass dieser Schritt ein starkes Signal für den Wirtschaftsstandort Bayern sei. Er betonte, Bayern verfüge bereits jetzt über eine bedeutende Rechenzentrumslandschaft und sei nach installierter Leistung einer der größten Standorte in Deutschland. Die Kombination aus starker Industrie, exzellenter Forschung und guter Vernetzung schaffe ideale Voraussetzungen, damit auch künftig Investitionen und Arbeitsplätze in der Region entstehen.
Im Zentrum der neuen Anlage in München werden zehntausende GPUs eingesetzt, die vor allem für industrielle Anwendungen im Bereich künstliche Intelligenz (KI) vorgesehen sind. Um den steigenden Energiebedarf bedienen zu können, ist ein Ausbau des Stromnetzanschlusses auf 24 Megawatt bis 2027 geplant. Aiwanger wies darauf hin, dass mit Unterstützung des sogenannten „Bayerischen Aktionsplans“ die Rahmenbedingungen für die Ansiedlung und den Betrieb solcher Rechenzentren verbessert werden – etwa über koordinierte Netzanschlüsse, beschleunigte Genehmigungsverfahren und praxisnahe Vorgaben zur Energieeffizienz.
Das neue KI-Rechenzentrum soll nicht nur lokalen Bedarf abdecken, sondern auch ein Standortvorteil im Wettbewerb um digitale Investitionen sein. Nach Ministeriumsangaben sind solche Infrastrukturprojekte ein Bestandteil der Strategie, Bayern als einen führenden Standort für technologiegetriebene Unternehmen zu positionieren.
Quelle: Zusammenfassung nach Angaben aus der Pressemitteilung unter
https://www.stmwi.bayern.de/presse/pressemeldungen/44-2026/
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- Modernes KI-Rechenzentrum in München eröffnet – Signalwirkung für den Wirtschaftsstandort Bayern: Bild von Brian Penny auf Pixabay
