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KUKA: Augsburger Robotik-Ikone in chinesischer Hand

KUKA ist einer der bekanntesten Roboterhersteller der Welt. Der orangefarbene Roboterarm aus Augsburg steht in Fabriken von BMW, Tesla, Airbus und tausenden weiteren Industrieunternehmen. 2016 übernahm der chinesische Midea-Konzern die Mehrheit. Seitdem ist KUKA auch ein Symbol für die Debatte um chinesische Übernahmen deutscher Technologieunternehmen.

Was stellt KUKA her?

Industrieroboter, Schweißanlagen und komplette Automatisierungslösungen. Die Roboter kommen in der Automobilindustrie, Elektronikfertigung, Logistik und Medizintechnik zum Einsatz. KUKA liefert nicht nur den Roboter, sondern programmiert auch die Software und plant die gesamte Fertigungszelle.

Was bedeutet die Midea-Übernahme?

Der chinesische Haushaltsgeräte-Konzern Midea kaufte 2016 rund 95 Prozent der KUKA-Anteile für 4,5 Milliarden Euro. Die Bundesregierung ließ die Übernahme zu, obwohl es erhebliche Bedenken gab.

Midea versprach damals, den Standort Augsburg zu erhalten, keine Arbeitsplätze abzubauen und die Technologie nicht abzuziehen. Acht Jahre später ist die Bilanz gemischt. Der Standort Augsburg existiert weiterhin. Aber KUKA wurde 2022 von der Börse genommen, die Berichterstattung ist seitdem weniger transparent. Kritiker sagen, der Technologietransfer nach China sei schleichend erfolgt. Befürworter verweisen auf die stabile Beschäftigungslage.

Für die deutsche Industriepolitik war die KUKA-Übernahme ein Wendepunkt. Sie führte direkt zur Verschärfung der Außenwirtschaftsverordnung, mit der die Bundesregierung seitdem kritische Übernahmen leichter blockieren kann.

KUKA auf einen Blick

FirmennameKUKA AG
SitzAugsburg, Bayern
Gegründet1898
EigentümerMidea Group (China, ca. 95 %)
Mitarbeiterca. 14.000 weltweit
ProdukteIndustrieroboter, Automatisierungslösungen
Websitekuka.com

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