Die Krämer Temporärbau GmbH aus Walpertskirchen vermietet mobile Lärmschutzwände für Bau-, Infrastruktur- und Industrieprojekte sowie Veranstaltungen. Das Unternehmen begleitet Vorhaben von der Beratung und CAD-gestützten Planung über Lieferung und Montage bis zur Demontage. Angeboten werden modular anpassbare Systeme und projektbezogene Sonderkonstruktionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Wer temporären Schallschutz für ein Bauprojekt plant, muss nicht nur die geeignete Wand auswählen. Auch verfügbare Stellflächen, Zufahrten, Windlasten und wechselnde Bauphasen bestimmen, wie eine Lösung umgesetzt werden kann. Genau an diesen Schnittstellen setzt das Mietangebot des Unternehmens an.
Ein Unternehmen aus Walpertskirchen mit überregionalem Einsatzgebiet
Die Krämer Temporärbau GmbH hat ihren Sitz in Am Steinfeld 1+3, 85469 Walpertskirchen. Sie richtet sich an Bauunternehmen, Projektentwickler, Infrastrukturträger, Industriebetriebe und Veranstalter, die für einen begrenzten Zeitraum Lärmschutz benötigen. Eine dauerhaft errichtete Wand ist für solche Vorhaben nicht immer die passende Lösung: Auf Baustellen verändern sich Arbeitsbereiche und mit ihnen die Positionen der Lärmquellen.
Mobile Elemente lassen sich dagegen auf den vorgesehenen Einsatzzeitraum ausrichten. Denkbar sind beispielsweise innerstädtische Baumaßnahmen mit wenig Platz, Arbeiten entlang von Verkehrswegen oder zeitlich begrenzte Einsätze auf einem Industriegelände. Welche Konstruktion tatsächlich geeignet ist, muss anhand der jeweiligen Bedingungen geklärt werden.
Von der ersten Beratung bis zur Demontage
Am Beginn eines Projekts steht die Klärung der technischen Anforderungen. Wo entsteht der Lärm? Welche Bereiche sollen abgeschirmt werden? Wie lang ist der geplante Einsatz? Auf dieser Grundlage berät Krämer Temporärbau zur Systemauswahl und erstellt eine CAD-gestützte Planung, mit der sich Wandverlauf, Abmessungen und Aufstellsituation abstimmen lassen.
Zum Leistungsumfang gehören projektbezogen auch Herstellung, Transport, Lieferung und Montage. Dabei müssen praktische Fragen berücksichtigt werden: Ist der vorgesehene Bereich erreichbar? Trägt der Untergrund die Konstruktion? Welche Anforderungen ergeben sich aus der Windlast? Ebenso wichtig ist, ob Arbeitswege und notwendige Zufahrten während des Einsatzes nutzbar bleiben.
Nach der Nutzung übernimmt das Unternehmen die Demontage. Planung, Aufbau und Rückbau sind damit Bestandteile eines zusammenhängenden Mietprojekts. Für die Verantwortlichen bedeutet das vor allem, dass technische Auswahl und organisatorische Umsetzung gemeinsam betrachtet werden können, statt die Wand isoliert als einzelnes Produkt zu behandeln.
Vier Systeme für unterschiedliche Anforderungen
Die verfügbaren Lärmschutzwände unterscheiden sich hinsichtlich Konstruktion, Bauhöhe und Lichtdurchlässigkeit. Deshalb lohnt sich ein Blick auf den vorgesehenen Einsatz, bevor eine bestimmte Ausführung ausgewählt wird.
- K-MODUL: Das modular erweiterbare System ist für größere Bauprojekte vorgesehen. Krämer Temporärbau gibt einen Schalldämmwert von bis zu 35,5 dB Rw an.
- K-WALL: Die hochabsorbierende Ausführung kommt insbesondere für lärmintensive Baustellen infrage. Ihr angegebener Schalldämmwert beträgt bis zu 37 dB Rw.
- K-WALLmax: Das System ermöglicht laut Unternehmensangaben Bauhöhen bis 7,50 Meter. Der genannte Schalldämmwert reicht ebenfalls bis 37 dB Rw.
- K-LIGHT: Diese lichtdurchlässige, reflektierende Variante ist für Bereiche vorgesehen, in denen Sicht oder Tageslicht wichtig bleiben, beispielsweise an Bahnhöfen oder innerstädtischen Baustellen.
Die Schalldämmwerte sind system- und projektabhängige Herstellerangaben. Sie entsprechen keiner garantierten Pegelminderung an einem bestimmten Ort. Entscheidend sind unter anderem Höhe und Verlauf der Wand, die Position der Lärmquelle sowie die Umgebung. Auch die Aufstellfläche ist ein Auswahlkriterium: Eine höhere Konstruktion benötigt andere Voraussetzungen als eine niedrigere, modular aufgebaute Lösung.
Sonderkonstruktionen und technische Nachweise
Nicht jedes Vorhaben lässt sich mit einem geraden Wandverlauf abdecken. Enge Baustellen, ungewöhnliche Geometrien oder zu berücksichtigende Zufahrten können eine individuelle Ausführung erforderlich machen. Krämer Temporärbau bietet dafür projektspezifische Sonderkonstruktionen an. Zum beschriebenen Leistungsbereich gehören die technische Planung, statische Nachweise und projektspezifische Zulassungen.
Die Standsicherheit ist dabei kein Nebenaspekt. Bauhöhe, Untergrund und Windbeanspruchung müssen zusammenpassen; auch örtliche und behördliche Anforderungen sind zu berücksichtigen. Freistehende Systeme können den Einsatz ohne feste Fundamente ermöglichen. Ob dies unter den konkreten Standortbedingungen möglich ist, wird im Rahmen der Projektplanung geklärt.
Einsatzorte, Unternehmenszahlen und Vorbereitung einer Anfrage
Die Vermietung und Montage bietet das Unternehmen deutschlandweit sowie in Österreich und der Schweiz an. Neben Walpertskirchen nennt es Zwischenlager in Frankfurt am Main und Berlin. Diese Standorte ergänzen die Logistik für Projekte in unterschiedlichen Regionen; Transport und Montage werden jeweils auf das konkrete Vorhaben abgestimmt.
Auf seiner Website nennt Krämer Temporärbau mehr als 35.000 Quadratmeter montierte temporäre Lärmschutzwände, rund 15 Patente und zahlreiche Zulassungen. Hinzu kommen Verweise auf relevante DIN-Normen sowie geprüfte Standsicherheit bis Windzone 3. Solche Angaben beschreiben die bisherige Tätigkeit und technische Ausrichtung, ersetzen jedoch nicht die Prüfung der Anforderungen am einzelnen Einsatzort.
Für eine Mietanfrage sollten Sie Projektadresse, Art und Lage der Lärmquelle, gewünschten Beginn und Einsatzdauer zusammenstellen. Hilfreich sind außerdem die benötigte Wandlänge und Höhe, Angaben zu Stellfläche und Untergrund, Zufahrten, Windlast sowie Publikumsverkehr. Bekannte statische oder behördliche Vorgaben und erforderliche Nachweise gehören ebenfalls dazu. Mit diesen Informationen lassen sich Systemwahl und Montagebedingungen gezielt besprechen. Auch spätere Bauphasen können dabei relevant werden.
Häufige Fragen zur Miete mobiler Lärmschutzwände
Was vermietet die Krämer Temporärbau GmbH?
Die Krämer Temporärbau GmbH vermietet modular anpassbare Lärmschutzwände für zeitlich begrenzte Bau-, Infrastruktur- und Industrieprojekte sowie Veranstaltungen. Die Systeme werden für die jeweilige Einsatzdauer ausgewählt.
Welche Leistungen übernimmt die Krämer Temporärbau GmbH?
Die Krämer Temporärbau GmbH übernimmt Beratung, CAD-gestützte Planung, Lieferung, Montage und Demontage sowie die Planung besonderer Konstruktionen. Die Abstimmung orientiert sich an den Bedingungen des Einsatzortes.
In welchen Ländern werden die Systeme angeboten?
Die Vermietung und Montage erfolgt in Deutschland, Österreich und der Schweiz; der Unternehmenssitz liegt in Walpertskirchen. Weitere Zwischenlager nennt das Unternehmen in Frankfurt am Main und Berlin.
Welche Wand passt zu lärmintensiven Baustellen?
K-WALL ist als hochabsorbierendes System konzipiert. Die Eignung hängt insbesondere von Lärmquelle, Wandhöhe und Aufstellbedingungen ab.
Welche Lösung erhält Licht und Sicht?
K-LIGHT ist eine lichtdurchlässige, reflektierende Variante für entsprechende Aufstellsituationen, etwa auf innerstädtischen Baustellen mit Lichtbedarf.
Wie hoch kann K-WALLmax gebaut werden?
Das Unternehmen nennt bis zu 7,50 Meter; die Ausführung ist projektabhängig.
Sind Sonderkonstruktionen möglich?
Ja, einschließlich technischer Planung, statischer Nachweise und projektspezifischer Zulassungen.
Welche Angaben gehören in die Anfrage?
Standort, Zeitraum, Lärmquelle, Maße, Untergrund, Zufahrten, Windlast und bekannte behördliche Anforderungen.
Temporärer Lärmschutz als geplantes Mietprojekt
Die Krämer Temporärbau GmbH bietet für zeitlich begrenzte Bau-, Infrastruktur-, Industrie- und Veranstaltungsprojekte mobile Lärmschutzsysteme mit zugehöriger Planung, Lieferung, Montage und Demontage. Ihr Angebot ist insbesondere für Verantwortliche relevant, die die Auswahl einer geeigneten Wand mit den räumlichen und technischen Bedingungen ihres Vorhabens abstimmen müssen.
Bildquellen
- Wie Krämer Temporärbau mobile Lärmschutzwände für Bauprojekte organisiert: https://www.mobile-laermschutzwand.de/unternehmen/temporaerer-laermschutz/
