Knorr-Bremse ist Weltmarktführer für Bremssysteme in Schienenfahrzeugen und Nutzfahrzeugen. Das Unternehmen sitzt in München, beschäftigt rund 33.000 Mitarbeiter und erzielte 2024 einen Umsatz von über 8 Milliarden Euro. Jeder ICE, jede S-Bahn und ein großer Teil der Lkw in Europa bremsen mit Knorr-Bremse-Technik.
Was genau stellt Knorr-Bremse her?
Bremssysteme, Türsysteme, Klimaanlagen und Fahrerassistenzsysteme für Züge und Lkw. Bei Schienenfahrzeugen liefert Knorr-Bremse nicht nur die Bremse, sondern auch die Tür, durch die man einsteigt, und die Klimaanlage im Abteil.
Im Nutzfahrzeugbereich ist das Unternehmen stark bei Bremssteuerungen und zunehmend bei automatisierten Fahrfunktionen. Autonomes Fahren bei Lkw braucht zuverlässige Bremssysteme als Sicherheitsbasis. Genau dort positioniert sich Knorr-Bremse.
Warum ist die Aktie interessant?
Knorr-Bremse ist seit 2018 im DAX-Umfeld börsennotiert. Das Geschäftsmodell gilt als besonders stabil: Schienenfahrzeuge haben Lebenszyklen von 30 bis 40 Jahren. In dieser Zeit brauchen sie regelmäßig Wartung, Ersatzteile und Modernisierung. Das Servicegeschäft liefert planbaren, wiederkehrenden Umsatz.
Dazu kommt der Megatrend Verkehrswende. Mehr Schienenverkehr bedeutet mehr Züge, mehr Bremsen, mehr Service. Für Knorr-Bremse ist die politische Verlagerung von Straße auf Schiene ein struktureller Rückenwind.
Knorr-Bremse auf einen Blick
| Firmenname | Knorr-Bremse AG |
| Sitz | München, Bayern |
| Gegründet | 1905 (Berlin), seit 1953 in München |
| Börse | MDAX |
| Mitarbeiter | ca. 33.000 weltweit |
| Umsatz 2024 | über 8 Mrd. Euro |
| Produkte | Bremssysteme, Türsysteme, Klimaanlagen (Zug + Lkw) |
| Website | knorr-bremse.com |
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