Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat die bayerische Glasindustrie besucht und dabei die wirtschaftliche Bedeutung der Branche für den Freistaat betont. Aiwanger machte deutlich, dass Bayern ein starkes Interesse daran hat, die Glasproduktion im Land zu erhalten und zukunftsfähig zu machen. Die Glasindustrie ist ein energieintensiver Sektor, der besonders unter den gestiegenen Energiepreisen leidet.
Bayern ist traditionell ein bedeutender Glasstandort. Regionen wie der Bayerische Wald mit Zentren wie Zwiesel oder Regen haben eine jahrhundertelange Glastradition. Heute produzieren dort Betriebe hochwertige Trink- und Tafelgläser, technisches Glas und Spezialgläser für die Industrie. Der internationale Wettbewerbsdruck, insbesondere durch asiatische Anbieter, hat die Branche in den letzten Jahren unter Druck gesetzt.
Ein wichtiges Instrument zur Vernetzung und Innovationsförderung ist das Netzwerk Glas, das von Bayern Innovativ koordiniert wird. Die regelmäßige Sprechstunde Glas in Zwiesel bringt Unternehmen, Handwerksbetriebe und Kreative zusammen. Zuletzt fand auch der erste Workshop im Netzwerk Glas 2.0 mit Fokus auf Klimaneutralität statt. Die Frage, wie energieintensive Branchen mit hohen Energiekosten umgehen, stellt sich dabei besonders dringlich, wie der Artikel Energiepreise 2026: vbw warnt zeigt.
Quelle: Zusammenfassung nach Angaben des Bayerischen Wirtschaftsministeriums und Bayern Innovativ, März/April 2026
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