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Brainlab: Wie ein Münchner Unternehmen die Chirurgie digitalisiert

Brainlab entwickelt Software und Hardware für die computergestützte Chirurgie. Das Unternehmen aus München hilft Chirurgen, Operationen präziser zu planen und durchzuführen. Vor allem in der Neurochirurgie und Strahlentherapie ist Brainlab weltweit führend.

Was macht Brainlab konkret?

Brainlab-Systeme erstellen dreidimensionale Modelle des Patienten aus CT- und MRT-Daten. Der Chirurg sieht vor der Operation genau, wo ein Tumor liegt, welche Nerven in der Nähe verlaufen und wie der optimale Zugangsweg aussieht. Während der Operation trackt das System die Position der Instrumente in Echtzeit und gleicht sie mit dem 3D-Modell ab.

Das klingt nach Science Fiction, ist aber klinischer Alltag in über 6.400 Krankenhäusern weltweit.

Wer steckt hinter Brainlab?

Stefan Vilsmeier gründete Brainlab 1989 mit 22 Jahren. Er ist bis heute CEO. Das Unternehmen ist nicht börsennotiert und beschäftigt über 2.400 Mitarbeiter. Die Zentrale am Münchner Riem Arcaden ist gleichzeitig Showroom, Forschungslabor und Schulungszentrum für Chirurgen aus aller Welt.

Brainlab auf einen Blick

FirmennameBrainlab AG
SitzMünchen, Bayern
Gegründet1989
Gründer/CEOStefan Vilsmeier
Mitarbeiterüber 2.400
ProdukteChirurgie-Navigation, Strahlentherapie-Planung
Installationenüber 6.400 Krankenhäuser weltweit
Websitebrainlab.com

Bildquellen

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