Bayerns Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales, Eric Beißwenger, hat Kasachstan und Usbekistan besucht, um Wirtschaftspartnerschaften mit diesen beiden zentralasiatischen Staaten zu stärken. Die Delegationsreise führte ihn in die kasachische Hauptstadt Astana sowie nach Taschkent und Samarkand in Usbekistan.
Im Mittelpunkt standen der Ausbau wirtschaftlicher Zusammenarbeit, die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte für Bayern und die Diversifizierung der Energiebezugsquellen. Beißwenger betonte dabei den strategischen Ansatz des Freistaats: In Zeiten globaler Verwerfungen setzt Bayern gezielt auf neue verlässliche Partner und erschließt Märkte, die bislang weniger im Fokus standen.
Für bayerische Unternehmen mit Exportambitionen oder Interesse an Fachkräftegewinnung sind solche Staatsbesuche ein Türöffner. Kasachstan und Usbekistan sind wachsende Volkswirtschaften mit Bedarf an modernen Technologien, Maschinen und Infrastrukturlösungen, in denen Bayern traditionell stark ist. Bayerns Außenhandel ist auf Diversifizierung angewiesen, da klassische Märkte wie China und die USA mit geopolitischen Risiken behaftet sind. Auch das Netzwerktreffen zur Außenwirtschaft in München hatte zuletzt Diversifizierung als zentrales Thema.
Quelle: Zusammenfassung nach Angaben des Bayerischen Landesportals und des Staatsministeriums für Europaangelegenheiten und Internationales, April 2026
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